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Deponien

Jahrzehntelang wurden Haus- und Sperrmüll, Bauschutt, Straßenkehricht oder Klärschlamm ohne weitere Vorbehandlung zunächst locker auf einer Vielzahl von einfachen Müllkippen abgelagert. Später dann, etwa ab Mitte der 70er Jahre wurde die Müllablagerung auf wenigen hochverdichteten geordneten Deponien durchgeführt. Erst als das Bewusstsein wuchs, dass von diesen Abfällen unter Umständen Gefahren für Boden, Luft und Wasser ausgehen könnten, wurden Maßnahmen entwickelt, um diese möglichen Gefahren gering zu halten.

 

Heute werden Deponien auch nach Ablagerungsende bzw. ihrer endgültigen Stilllegung noch sehr lange überwacht und kontrolliert.


Der Landkreis Gießen hat in der Vergangenheit bei Gießen-Allendorf und Reiskirchen zwei Abfalldeponien betrieben und dort jahrzehntelang die im Kreisgebiet anfallenden Siedlungsabfälle ordnungsgemäß abgelagert, d.h. verdichtet eingebaut (deponiert).